Bei der Programmierung können optisch ansprechende Ergebnisse auch ohne die vollständige Einhaltung der HTML-Regeln, die vom World Wide Web Consortium (W3C) verabschiedet wurden, erreicht werden.
Moderne Browser stellen Webseiten richtig dar, auch wenn diese nicht standardkonform sind. Suchmaschinen reagieren jedoch zum Teil empfindlich auf eine nicht standardkonforme Webseiten-Gestaltung. Ein valider (standardkonformer) Quelltext begünstigt dauerhaft gute Suchmaschinenpositionen. Sehbehinderte, blinde oder koordinationsbehinderte Surfer nutzen vielfach Techniken, die mit Sprach-Navigation und Sprachausgabe arbeiten. Für diesen Themenkomplex haben sich die Begriffe „Accessibility“ oder „barrierefreies Webdesign“ durchgesetzt. Die deutsche Verordnung zur Schaffung barriere-freier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz sieht es vor, dass Webseiten von Bundesbehörden barrierefrei gestaltet sein müssen. Andere Webseiten werden über diese Verordnung nicht reglementiert. Die Gestaltung einer Webseite nach Accessibility-Standards hat jedoch viele Vorteile auch hinsichtlich der allgemeinen Benutzbarkeit und für das Suchmaschinen-Ranking, weshalb auch anderen Webseitenbetreibern zu einer Beachtung der Standards geraten wird.
Der Quelltext enthält verschiedene Elemente, die zusätzliches Potenzial aktivieren können. Im Folgenden soll näher auf einzelne Punkte des Seitenaufbaus eingegangen werden.
Auf den nächsten Seiten gehen wir näher auf die einzelnen Elemente wie z.B. die Steuerdatei, den URL-Aufbau, den Titel-Tag, die allgemeinen Meta-Tags sowie Überschriften, Textparagraphen und Webseitenbilder ein.

