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Über Sinn und Unsinn des Sliders

Fast jeder hat ihn oder will ihn haben aber braucht ihn nicht. Oder besser gesagt: Er sollte auf ihn verzichten! Der Slider wird nachweislich ignoriert oder irritiert im schlimmsten Fall den Besucher der Seite. Wo man hinschaut: Slider. Fast überall auf fast jeder Webseite. Warum eigentlich diese Besessenheit? Der Slider wird als Möglichkeit gesehen, so viel Inhalt wie möglich auf einmal zu präsentieren. Und genau das ist das Problem! Ich drehe die Aussage um und behaupte: Der Slider ist der verkörperte Kompromiss und steht symbolisch für die Unentschlossenheit in unserer Gesellschaft! Weiterlesen

Konkurrenz für Zalando? Showroom launcht deutsche Plattform

Das polnische Start-Up Showroom will seine Fashion-Plattform www.shwrm.de in Deutschland etablieren. Junge Independent-Designer haben hier die Möglichkeit, ihre Kreationen online zu präsentieren und zu verkaufen.

Fashion ist neben Elektroartikeln und Büchern eine der Hauptbranchen im E-Commerce. Immerhin wurden 2014 mehr als 11 Mrd. Euro allein in Deutschland im Bereich Kleidung und Schuhe online umgesetzt – Tendenz steigend. Wer möchte da nicht ein Stück vom großen Kuchen abhaben? Das dachten sich vor drei Jahren wohl auch die beiden Gründer von Showroom Jasiek Stasz und Michał Juda. Mittlerweile hat das Start-Up den dritten Platz beim SevenVenturesPitchDay-Wettbewerb in Berlin belegt und startete im Oktober ihre Mediaoffensive mit einem TV-Spot bei der ProSiebenSat1-Gruppe. Weiterlesen

Braucht man das? Amazon plant eigenes Modelabel

Seit Dienstag ist bekannt, dass Amazon daran arbeitet, sein eigenes Modelabel zu gründen. Damit möchte das Unternehmen auf die große Nachfrage nach Kleidern bei Amazon Fashion reagieren. Ob man dafür seine eigene Modelinie braucht, ist allerdings die Frage.

Auch das noch. Jetzt will Amazon auch noch die Modewelt dominieren. Gut, das ist nicht erst seit Dienstag bekannt. Seit mehreren Jahren investiert das Unternehmen bereits in den Ausbau seines Modemarktplatzes, der als Amazon Fashion bekannt ist. Und jetzt der Vorstoß zum eigenen Modelabel. Da sich viele Markenhersteller aus dem Bereich Fashion weigern würden, eine Kooperation mit Amazon einzugehen und es daher zu Lücken im Sortiment kommt, möchte man nun mit einem eigenen Modelabel darauf reagieren. Das ließ der stellvertretende Leiter der Amazon-Fashion-Abteilung Jeff Yurcisin am Dienstag auf der WWD in New York verlauten. Amazon möchte damit langfristig auf die wachsende Nachfrage reagieren. Weiterlesen

Neue Vorstöße in Richtung Multichannel-Shopping

Der Spielzeug- und Modellbauhändler idee+spiel eröffnet zu seinen stationären Filialen einen Online-Marktplatz. Sportscheck geht den umgekehrten Weg und startet diese Woche in Aachen seine neue Multichannel-Filiale. Aber woher soll ich das als Kunde wissen? Es hapert gewaltig an der Selbstinszenierung.  

Nach 850 stationären Fachgeschäften in Deutschland, Österreich, Italien und Belgien startet idee+spiel mit seinem eigenen Online-Marktplatz www.ideeundspiel.com. Kinderspielzeug und Modellbauartikel können nun auch digital und nicht nur in den Läden gekauft werden. Zu Beginn soll das Sortiment rund 25.000 Artikel umfassen und stetig weiter wachsen. Dabei soll die Abwicklung jeder Bestellung über die regionalen Fachhändler laufen. Damit möchte man laut den beiden Geschäftsführern Andreas Schäfer und Jochen Martens das persönliche Gesicht trotz Online-Marktplatz bewahren. Weiterlesen

Meet Magento Schweiz 2015

Zum zweiten Mal nach 2014 fand die Meet Magento in der Schweiz statt. Zahlreiche Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich etc. waren gekommen, um bei den 27 Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu Themen rund um den E-Commerce im Hotel Riverside in Glattfelden bei Zürich dabei zu sein.

Einen kurzen Moment waren wir uns echt nicht sicher, ob wir auch tatsächlich auf der Konferenz ankommen würden. Das Navi hatte uns am Freitagmorgen mitten durch den schweizerischen Wald, über einen Hügel und auf einen Schotterweg geschickt und dabei war das Ziel doch nur noch 500 Meter entfernt. Kommen denn alle Teilnehmer mit Allradantrieb? Dann aber doch große Erleichterung, als wir aus dem Wald herausfuhren und das Hotel Riverside vor uns auftauchte. Weiterlesen

Wächst der deutsche E-Commerce auch weiterhin?

Das IFH Köln wagt den Blick in die Zukunft und errechnet drei mögliche Szenarien für die Entwicklung des Umsatzes im Online-Handel bis zum Jahr 2020. Der deutsche E-Commerce wächst auch 2015 zweistellig. Rund 46 Mrd. Euro brutto (inkl. MwSt.) werden dieses Jahr in der Bundesrepublik voraussichtlich online umgesetzt. Wie aber verhält es sich damit in fünf Jahren. Um das zu bewerten, hat das Institut für Handelsforschung Köln (IFH) drei Varianten errechnet, wie sich der deutsche E-Commerce bis 2020 entwickeln könnte. Dabei wurden Faktoren wie demografischer Wandel und der Ausbau der Multi-/Omnichannel-Konzepte durch den stationären Handel miteinbezogen.
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Jeder dritte TV-Werbespot bewirbt ein E-Commerce-Produkt

Eine Studie der Media-Tracking-Agentur Xad ergab, dass 32 Prozent der TV-Werbespots von Januar bis September 2015 für ein Produkt aus dem Online-Handel warben. Das hatte man sich auch schon irgendwie gedacht.

Es ist keine wirklich neue Erkenntnis, aber nun bestätigen die Zahlen auch den persönlichen Eindruck: Der E-Commerce beherrscht zunehmend die TV-Werbung. War es 2014 noch jeder vierte Werbespot, ist es 2015 bereits jeder dritte, der ein E-Commerce-Produkt bewirbt. Da soll noch einer sagen, das Fernsehen verliert mehr und mehr an Relevanz. Im Gegenteil: die Online-Shopping-Primetime läuft sogar parallel zur TV-Primetime. Die Fernsehwerbung hat vor allem zwischen 20 und 23 Uhr eine enorme Impulswirkung auf den Traffic und die Conversion Rate der Online Shops. Weiterlesen

Die Deutschen gehen abends shoppen


Eine intelliAd Customer Journey Analyse zeigt, dass die Deutschen zwischen 20 und 23 Uhr auf Shopping-Tour im Internet gehen. Interessanterweise genau zur TV-Primetime.

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass schwere Zeiten für das lineare Fernsehen angebrochen sind. Gerade die jüngeren bevorzugen immer mehr Online-Streaming-Dienste auf ihren mobilen Endgeräten. Dennoch ist Fernsehen nach wie vor die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Deutschen und das seit 25 Jahren. Laut des kürzlich präsentierten Freizeitmonitors schalten 97 Prozent der Bundesbürger regelmäßig ihren Fernseher ein. Wir sind halt doch Gewohnheitstiere.

Interessant zu sehen, ist es jetzt, dass gerade die TV-Primetime laut der intelliAd-Studie auch die Weiterlesen

Die Kunst des Verpackens

Ob sicherer Transport, hochwertige Produktpräsentation oder Kommunikationskanal für die Marke, eine gute Verpackung ist ein echter Allrounder und ein oft unterschätztes Werkzeug. Das gilt nicht nur für den Einzelhandel sondern auch im E-Commerce.

Wer sich jemals ein iPhone gekauft hat, der weiß, was eine Verpackung zu leisten im Stande ist – ihr hochwertiges Design mit dem angebissenen Apfel verspricht ein ebenso ansprechendes Inneres. Allein das Öffnen wird schon zu einem feierlichen Akt der Vorfreude und ist der Deckel erst einmal abgenommen, dann liegt das Gerät nicht einfach irgendwo in der Schachtel. Es thront auf ihr. Die Marke will gelebt werden, will mit Emotionen verinnerlicht werden, sonst ist das Produkt nur eines von vielen. Die Verpackung ist dabei eine der einflussreichsten Kommunikationsmedien, die wesentlich zur Markenkommunikation beiträgt. Wie eine Studie der ProCarton belegt, entfalten die Verpackungen die gleiche Wirkung bei den Verbrauchern zu Hause wie im stationären Einzelhandel. Weiterlesen

Individual Pricing im Einsatz

Wo liegen verborgene Potenziale? Welche Hebel kann ich ansetzen, um meinen Umsatz zu pushen? Dynamic oder Individual Pricing ist eines der Themen bei der Personalisierung von Online Shops.

Dynamische Preisgestaltung ist nicht brandneu, doch die Denkweise hat sich in letzter Zeit deutlich verändert. Standen zunächst lediglich die Anbieterinteressen im Vordergrund, geht der Ansatz nun zur individuellen Preisgestaltung, die vor allem das Kundeninteresse im Blick hat. Was ist der Kunde bereit zu zahlen, was kann er zahlen und wie viel zahlt er üblicherweise? Die Algorithmen ermitteln aus der Benutzerhistorie und aus dem aktuellen Surfverhalten die notwenigen Daten, um in Echtzeit individuelle Rabattaktionen auszuspielen und damit die Wahrscheinlichkeit des Kaufabschluss zu erhöhen. Weiterlesen