keyboard_arrow_up

Brauchen wir bald nur noch Facebook?

„Ich kauf mal schnell bei Facebook ein.“ Das könnte man in Zukunft immer häufiger hören. Wenn es nach Facebook ginge, dann sicherlich auch ausschließlich. Social Commerce ist nicht erst seit gestern ein großes Thema für die größte Social Media Plattform der Welt. An Facebook-Ads haben wir uns mittlerweile alle gewöhnt. Mehr noch: Laut einer hauseigenen Studie würden sogar 50 Prozent der User gezielt auf Facebook nach Artikeln suchen. Und jetzt möchte das Unternehmen noch einen draufsetzen. Seit Juli testet es einen eigenen Shopping-Feed.

facebook
Screenshot: Facebook

Canvas heißt der neue Feed, der erst von wenigen Usern und Geschäften in den USA auf seine Tauglichkeit geprüft wird. War es bisher bei den Facebook-Ads so, dass man mit einem Klick auf die Landingpage des jeweiligen Online Shops geleitet wurde, braucht man mit Canvas Facebook gar nicht mehr zu verlassen. Zu viele User würden nämlich ihr Interesse verlieren oder sich bei anderen Anbietern umschauen, wenn sie die Ads öffnen wollen und die Ladezeiten der Landingpages zu lange dauern.

facebook2
Screenshot: Facebook

Das Potenzial der Anzeigen soll nun mit Canvas optimiert werden. Mit einem Klick auf die Anzeige erhält man ein schnellladendes und fullscreen Shoppingfenster, auf dem man durch die Angebotsvielfalt browsen kann und dank des Call-to-Action-Buttons „Buy“ direkt beim Händler einkaufen kann, ohne sich von der Plattform entfernen zu müssen.

Kommt der Shopping-Feed flächendeckend zum Einsatz, dann wird vor allem auf den mobilen Endgeräten die Facebook-App den Browser und die meisten anderen Apps immer weiter ersetzen und überflüssig machen. Darauf arbeitet das Unternehmen ja auch hin. Irgendwann sollen sich alle wichtigen Lebensbereiche auf Facebook abspielen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.